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B2 Sprechen · Teil 2 (Präsentation)

Fernsehen bildet

Weit verbreitet ist die Ansicht, dass das Fernsehen nicht zur Bildung beiträgt, sondern im Gegenteil seine Zuschauer verdummt.

Betrachtet man den Großteil der Sendungen, scheint sich diese Ansicht zu bestätigen.

Der Großteil der Fernsehsendungen besteht aus Unterhaltung, wenn auch in unterschiedlicher Form.

Von Spielfilmen, Serien, Talkshows und den immer populärer werdenden Reality-Shows wird kaum jemand ernsthaft behaupten, dass sie zu einem Wissenszuwachs beitragen.

Anders sieht es bei den Informations- und Wissenssendungen aus, welche durchaus bildend wirken können.

Vor allem der TV-Wissenschaftsjournalismus hat sich in den letzten Jahren weiter differenziert, so Prof.

Ruhrmann von der Jenaer Universität.

Inhaltlich sei er serviceorientierter und unterhaltsamer geworden.

Außerdem gebe es mehr und bessere Bilder, die umfassender eingeordnet und erklärt werden.

Dies sei ein Gewinn für die Zuschauer.

Denn Bilder und Filmbeiträge wirken viel eindringlicher und stärker als gelesene oder gesprochene Texte, weiß Medien-Experte Ruhrmann.

Um also beim Fernsehen einen Lerneffekt zu erzielen, kommt es auf die Wahl der Programme und somit auch auf ein gutes Maß an Selbstdisziplin an.

Denn ist es nicht verlockend, anstatt der Berichterstattung über die Grundlagen gesunder Ernährung einen unterhaltsamen Film anzuschauen?

Gerade für Kinder ist daher der Nutzen des Fernsehens gering, insbesondere wenn sie unbeaufsichtigt fernsehen.

Zwar gibt es eine Reihe gut gemachter, lehrreicher und unterhaltsamer Wissens- und Informationssendungen für Kinder, und dessen sind sich viele Eltern und Lehrer bewusst.

Allerdings würden laut einer Umfrage des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest lediglich acht Prozent der Befragten auf den Ratschlag ihrer Eltern hin und fünf Prozent auf Empfehlung solche Sendungen konsumieren.

Doch wenn diese Sendungen gesehen werden, können sie eine Ergänzung zum schulischen Wissen sein und die Hemmschwelle gegenüber Wissenschaft senken.

Denn Wissen lässt sich Kindern am schnellsten vermitteln, wie zum Beispiel durch Quizfragen.

Das dreizehnjährige Kind eines Freundes hat schlechte Noten in der Schule.

Überlegen Sie, was Sie tun können, um ihm zu helfen, die Noten zu verbessern.

Entwickeln Sie dann gemeinsam einen Plan, wie Sie das Kind dabei unterstützen können, in der Schule erfolgreicher zu werden.

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