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B2 Sprechen · Teil 2 (Präsentation)

Ist „bequemes Essen“ gut für uns?

Immer schneller und einfacher soll unser Leben werden, auch beim Essen.

Es soll gut schmecken, abwechslungsreich sein und bequem zuzubereiten sein.

Convenience Food, also vorgefertigte oder tiefgefrorene Lebensmittel, scheinen all diese Eigenschaften zu erfüllen.

Aber ist dieses Essen gut für uns?

Ja, meinen viele.

Diese durchaus praktischen Produkte ersparen im Alltag viel Zeit, gewährleisten eine stets gleichbleibende Qualität und sind saisonunabhängig.

Genau in diesem Zeitvorteil sehen Gegner einen schwerwiegenden Nachteil, denn Essen findet so immer mehr schnell und nebenbei, sozusagen im Vorbeigehen, statt.

Schnelles Essen sei jedoch nicht nur unserem körperlichen Wohlbefinden abträglich, sondern nehme uns auch die Möglichkeit zu bewussten Pausen in der Hektik des Alltags.

Auch die Argumente der gleichbleibenden Qualität und der Saisonunabhängigkeit möchten Gegner von Fertigprodukten nicht gelten lassen.

Durch die Konservierungsverfahren gehen viele wertvolle Nährstoffe der Lebensmittel verloren, die dem fertigen Produkt dann fehlen oder künstlich hinzugefügt werden müssen.

Und zu essen, was je nach Jahreszeit zur Verfügung steht, sei ganz im Sinne eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln.

Zudem seien Fertigprodukte wesentlich am erhöhten Müllaufkommen beteiligt.

Die Kritiker führen auch an, dass Fertigprodukte häufig hohe Mengen an Salz, Zucker und Fett enthalten und so wesentlich zu Übergewicht und Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz- und Kreislauferkrankungen beitragen.

Qualität und Bequemlichkeit müssen jedoch kein Widerspruch sein, entgegnen die Befürworter schnellen Essens.

Fertiggerichte gebe es in allen Qualitätsklassen, das Angebot reiche von regionalen Produkten in Bio-Qualität bis zu hochwertigen Produkten für die Spitzengastronomie.

Für die Gegner steht Convenience Food aber in jedem Fall für einen kulturellen und sozialen Verlust.

Wissen um bewusste Ernährung und vielfältige Kochkenntnisse gingen verloren.

Vor allem aber das gemeinsame Vorbereiten und Verzehren von Speisen sei im Zusammenleben von unschätzbarem Wert.

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