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B2 Sprechen · Teil 2 (Präsentation)

Kinder unterschätzen Gefahren von Handy und Internet

Die EU-Kommission hat eine Befragung von Kindern und Jugendlichen zur Handy- und Internetnutzung durchgeführt.

Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die jungen Nutzer zwar selbstbewusst mit den neuen Medien auseinandersetzen, die Gefahren und Risiken allerdings unterschätzen.

Dabei sind die neuen Technologien oft nicht ungefährlich, denn mit den Geräten können Gewaltspiele und pornografische Inhalte abgerufen werden.

Auch Telefonterror gegen Kinder in Form von Drohungen, Erpressungen oder Beschimpfungen kommt immer häufiger vor.

Und nicht zuletzt lädt die Fotofunktion von Handys zu Missbräuchen ein.

Auf unbemerkt gemachten Fotos kann man sich plötzlich im Internet wiederfinden.

Für Kinder und Jugendliche in Europa ist die Internet- und Handynutzung selbstverständlich geworden, und im Allgemeinen sind ihnen die Gefahren in der virtuellen Welt bekannt.

Bei Problemen würden sie allerdings nur als letzten Ausweg einen Erwachsenen um Hilfe bitten.

Das ist das Ergebnis einer Befragung von Kindern im Alter zwischen 9 – 10 und 12 – 14 Jahren aus allen EU-Mitgliedsstaaten sowie Norwegen und Island, die im Auftrag der Europäischen Union durchgeführt wurde.

Vor allem die Mobilfunknutzung wird von Kindern und Jugendlichen als gefährlich eingestuft.

Knapp 75 Prozent der 9- bis 10-Jährigen und sogar 90 Prozent der 12- bis 14-Jährigen besitzen ein Handy.

Obwohl vielen der jungen Nutzer die Risiken der Handy- und Internetnutzung durchaus bewusst sind, würden die meisten versuchen, das Problem selbst oder mit Hilfe von Freunden zu lösen und ihren Eltern nur in ernsten Fällen davon erzählen.

„Ich würde allen außer meinen Eltern davon erzählen“, sagt ein befragtes Mädchen im Alter von 9 – 10 Jahren aus Deutschland.

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