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B2 Sprechen · Teil 2 (Präsentation)

Kinderkonten: Kleine Sparer, großes Geld

Für Max ist die Bank schlichtweg ein Ort, an dem es Geld gibt.

„Er freut sich über jeden Kontoauszug“, erzählt seine Mutter.

Zwölf Euro Taschengeld bekommt der Achtjährige aus Berlin im Monat: Sechs Euro geben ihm seine Eltern in bar, sechs Euro zahlen sie auf sein Kinderkonto ein.

Max ist sparsam, nur manchmal leistet er sich ein Real Madrid-Trikot oder einen EM-Fußball. 500 Euro hat er bereits angespart.

Max' Eltern haben sich für ein Kinderkonto entschieden, um ihren Sohn frühzeitig an den richtigen Umgang mit Geld zu gewöhnen.

Max sollte lernen, dass das Geld nicht einfach so aus dem Geldautomaten kommt.

„Max weiß inzwischen, dass man auf dem Konto nicht unendlich viel Geld hat und dass Mama und Papa dafür arbeiten müssen“, berichtet seine Mutter.

Fast drei Milliarden Euro haben allein die 6- bis 13-Jährigen derzeit in Deutschland „zusammengespart“.

Das geht aus einer Umfrage des Egmont Verlag hervor.

Entsprechend groß ist der Wunsch der Banken, die Kleinen als Kunden zu gewinnen.

Doch viele Eltern stehen dem Angebot eher skeptisch gegenüber.

„Zu uns kommen auch Eltern, die Vorbehalte gegen ein klassisches Kinderkonto haben.

Sie befürchten einen Trick der Banken, die es auf ihr Geld abgesehen haben“, erzählt Brigitte Müller (40\

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