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B2 Sprechen · Teil 2 (Präsentation)

Sparkonto für Kinder

Früher gab es Geld ins Sparschwein, das einmal im Jahr aufs Sparbuch wanderte, oder einen Banksparplan mit monatlichen Einzahlungen.

Beides lohnt sich derzeit jedoch nicht mehr, wenn man Geld für seine Kinder, Enkel oder Paten sparen will.

Die Zeitschrift Finanztest hat in ihrer neuesten Ausgabe Geldanlagen von rund 150 Banken für Kinder untersucht.

Das Ergebnis: Es ist gar nicht so einfach, noch eine einigermaßen zufriedenstellende Rendite zu finden – aber es geht.

Dabei unterscheiden die Experten zwischen verschiedenen Kategorien.

Für kleine Geldgeschenke bieten viele Banken und Sparkassen spezielle Spar- oder Girokonten für Minderjährige an, die meist besser verzinst sind als normale Konten.

Allerdings gelten dafür in der Regel Höchstanlagebeträge.

Bundesweit bietet etwa die Evenord-Bank das E-Elefanto-Sparbuch an, bei dem Beträge bis 2.500 Euro mit zwei Prozent pro Jahr verzinst werden.

In Berlin oder Hamburg bieten auch die Sparkassen attraktive Zinsen für kleine Sparbeträge.

Bei größeren Geldgeschenken rät Finanztest zu Einmalanlagen auf einem Festgeldkonto, für die es teilweise spezielle Angebote für Minderjährige gibt.

Bei der Frankfurter Eurocity Bank erhalten Kinder und Jugendliche für Summen ab 5.000 Euro derzeit 1,85 Prozent Zinsen pro Jahr, wenn sie das Geld auf zehn Jahre festlegen.

Bei der Cronbank aus Dreieich sind es immerhin 1,8 Prozent bei einer Mindestanlage von 1.000 Euro.

Wer mehr Risiko eingehen möchte, kann mit ETF-Sparplänen deutlich höhere Renditen erzielen.

Dabei reichen oft schon 25 Euro pro Monat, die in breit gestreute Indizes wie den MSCI World oder den MSCI All Country World investiert werden.

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