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B2 Sprechen · Teil 2 (Präsentation)

Stadtwohnung oder Haus im Grünen

Junge Singles oder kinderlose Paare entscheiden sich oft für eine Stadtwohnung.

In der Stadt finden sie Arbeit und Ausbildung, Kultur und Vergnügen im Idealfall direkt vor der Tür.

Doch bei vielen Stadtbewohnern taucht spätestens mit dem Wunsch nach Kindern auch die Sehnsucht nach einem Haus im Grünen auf.

Leben in den eigenen vier Wänden inmitten saftiger Wiesen erscheint als erstrebenswerte Idylle.

Die Kinder sollen möglichst frei aufwachsen, ohne Autoabgase, ohne Lärm und ohne Hektik.

Entspricht diese Vorstellung der Wirklichkeit?

Experten warnen immer wieder, dass der Wunsch so vieler Menschen nach einem eigenen Haus, oft außerhalb gewachsener Ortsgebiete, die Zersiedelung begünstigt.

Ausgedehnte Siedlungsbereiche wachsen in die Waldflächen hinein.

Oft wird dafür Land in Bauland umgewidmet, obwohl es verfügbare Baugründe innerhalb der Orte gibt.

Das Bestreben nach einem Leben auf dem Land gefährdet damit die Natur und die Kulturlandschaften.

In den wenigsten Fällen werden solche Siedlungsgebiete durch öffentliche Verkehrsmittel bedient, und oft wird ein zweites Auto erforderlich, damit die Familien den Weg zur Arbeit und zur Schule bewältigen können.

Dadurch wächst der Verkehr und damit die Umweltbelastung.

Oft sind auch die Kinder auf ihre Eltern und deren Auto angewiesen, um Freunde zu besuchen, zum Fußballplatz zu kommen oder die Musikschule zu erreichen, anstatt frei aufwachsen zu können.

Natürlich ist es einzusehen, dass Menschen der Enge einer Stadtwohnung entfliehen und vor allem im Sommer den Garten genießen möchten.

Ein Haus bietet ihnen zudem mehr Möglichkeiten, es nach ihren eigenen Wünschen zu gestalten.

In der Stadt bekommt man dagegen selten die Gelegenheit, eigene Vorstellungen umzusetzen.

Ihre Kursleiterin möchte den Kursraum freundlicher gestalten und bittet Sie um Hilfe.

Welche Vorschläge können Sie ihr machen?

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