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Wetter

Kyrill, Friederike, Lothar oder Xaver – das sind Namen von Stürmen, die für Schlagzeilen sorgten. Aber wie kommen Stürme zu ihren Namen? Die Antwort findet man beim Institut für Meteorologie in Berlin, das schon seit 1954 Namen für alle Hoch- und Tiefdruckgebiete vergibt. Zunächst trugen alle Tiefs weibliche, alle Hochs männliche Namen; seit Ende der 90er-Jahre wird abgewechselt. Seit 2002 haben außerdem alle Bürgerinnen und Bürger eine besondere Möglichkeit: Sie können ein Hoch oder Tief „kaufen“, ihm einen Namen geben oder es sogar verschenken. Der Deutsche Wetterdienst übernimmt diesen Namen dann in den Wetterberichten – so kann man einem lieben Menschen eine originelle Überraschung bereiten.

Der Jugendwettbewerb „Naturwissenschaft & Technik“ geht in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr können Schülerinnen und Schüler ihre Erfindungen der Öffentlichkeit präsentieren. Eine Jury wählt die fünf besten aus, und auch das Publikum darf einen „Publikumsliebling“ küren. Insgesamt sind Sachpreise im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen. Teilnehmen können Schülerteams aller Schularten ab der fünften Klasse. Mit dabei ist ein Team des Thomas-Mann-Gymnasiums in Neustadt, das eine neue Wetter-App entwickelt hat. Schulleiter Bernd Giesinger ist stolz: „Ich freue mich über das Engagement dieser jungen Menschen, die ihre Zeit und Kreativität nutzen, um unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten.“

Am gestrigen Abend fegte Sturmtief Charlotte über Deutschland und legte große Teile des Landes lahm. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern sei Charlotte einer der stärksten Stürme der vergangenen Jahre, sagte Meteorologe Andreas Fischer. Besonders in Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland blockierten umgestürzte Bäume zahllose Straßen und Bahnstrecken. Hunderte Bahnreisende saßen bis spät in die Nacht fest. An den Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf und Köln/Bonn kam es zu vielen Verspätungen und Ausfällen, ankommende Maschinen wurden teils umgeleitet. Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren; wann alle Strecken wieder frei sind, ist noch nicht absehbar.

Soll ich einen Pullover anziehen oder reicht ein T-Shirt? Jedes Smartphone hat heute eine vorinstallierte Wetter-App, doch genaue Vorhersagen liefern die wenigsten. Es gibt aber gute Alternativen. Wer einen zuverlässigen Wetterdienst sucht, ist mit der neuen App „Wetterwissen“ bestens beraten: Schon in der kostenlosen Version bietet sie umfangreiche Daten zur aktuellen Lage, verständliche Prognosen und Unwetterwarnungen. Der Regenradar zeigt genau, wo sich Regenwolken bilden. Für 1,99 Euro gibt es ein werbefreies Premium-Abo mit zusätzlichen Wetter-Videos. Mit ihrem modernen Design schafft es die App klar in die Top 10 der Wetter-Apps.

Zehn Jahre ist es her, dass sich aus einem harmlosen Tiefdruckgebiet überraschend der gefährliche Sturm Tinka entwickelte, der in Norddeutschland immense Schäden anrichtete. Den Wetterdiensten wurde damals vorgeworfen, die Entwicklung nicht richtig berechnet und die Bevölkerung nicht rechtzeitig gewarnt zu haben. Obwohl die Messinstrumente immer präziser werden, lassen sich manche Wetterereignisse wie Gewitter und Stürme nur schwer vorhersagen, weil ein Sturm von vielen Faktoren abhängt und sich oft kurzfristig entwickelt. Um Fehler zu vermeiden, vergleichen Meteorologen möglichst viele Wetterlagen: Je mehr Übereinstimmungen, desto wahrscheinlicher die Prognose. Mit einer Trefferquote von rund 80 Prozent lässt sich ein Sturm inzwischen recht gut einschätzen – aber eben nicht zu 100 Prozent.

Ein ungewöhnliches Geschenk
Gut informiert mit einer neuen Wetter-App
Heftiger Sturm sorgt für Verkehrschaos in Deutschland
Junge Erfinder zeigen ihr Können
Kostenlose Wetter-Apps sind nicht empfehlenswert
Präzise Sturmvorhersage durch neue Messinstrumente
Schüler erfinden App und gewinnen Wettbewerb
Sturm richtet schwere Schäden an Flughäfen an
Die Vorhersage von Stürmen ist schwierig
Warum Tiefs immer weibliche Namen haben
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